Aktuelles aus dem Netzwerk

"Innovative Gesundheitsregion":

Wie die Integrierte Versorgung zur Regelversorgung wird


OptiMedis: Die Integrierte Versorung in Deutschland hat sich nicht so entwickelt, wie erhofft. Zwar gibt es einige Erfolgsprojekte, die zeigen, dass Kooperation und Integration mit einem Fokus auf Prävention, Gesundheitsförderung und -erhaltung tatsächlich zu mehr Gesundheit und Effizienz führen. Eine bundesweite Umsetzung scheint jedoch in weiter Ferne. Eine Gruppe renommierter Experten aus dem Gesundheitswesen will dies nun ändern. Gemeinsam mit weiteren Mitwirkenden hat eine 19-köpfige Autorengruppe ein umfassendes Konzept für „Innovative Gesundheitsregionen“ entwickelt und bringt es im Vorfeld der Bundestagswahl in die politische Diskussion ein. Das Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen, bedarfsgerechten, robusten und gleichzeitig fairen, integrierten Gesundheitsver-sorgung in einer wachsenden Zahl von Regionen und – in einer überschaubaren Zeit – als Regelversorgung für ganz Deutschland.

Werra-Ulster-Weser-Fonds fördert den "Aufbau eines Netzwerks ehrenamtlicher Gesundheitshelfer"


Optimedis: Der vor kurzem gegründete Verein „Gesundheit für die Werra-Kali-Region e.V.“ freut sich über eine Förde-rung von 100.000 Euro durch den Werra-Ulster-Weser-Fonds des Bundesumweltministeriums. Mit den Gel-dern soll in der Werra-Kali-Region ein flächendeckendes Netzwerk ehrenamtlicher „Gesundheitshelfern“ auf-gebaut werden. Gegründet wurde der Verein von dem lokal ansässigen Apotheker Stefan Göbel und Opti-Medis.
Landrat Dr. Michael Koch vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg kommentierte: „An diesem Projekt zeigt sich, dass das Geld aus dem Werra-Ulster-Weser-Fonds beim Verein Gesundheit für die Werra-Kali-Region gut angelegt ist. Mit Hilfe des Fonds können wir Projekte fördern, die nicht nur innerhalb Städte oder Orte eine Rolle spielen, sondern die eine Bedeutung für das Zusammenleben und die Lebensqualität in der Kaliregion haben.“ Koch betonte weiter, dass das Projekt zudem einmal mehr zeige, welche bedeutsame Stellung das Ehrenamt habe.

15 Jahre Gesundes Kinzigtal - die Erfolge sind messbar

2005 gründete Optimedis und das "Medizinische Qualitätsnetz - Ärzteinitiative Kinzigtal" gemeinsam "Gesundes Kinzigtal"


Optimedis: 2005 gründeten das „Medizinische Qualitätsnetz – Ärzteinitiative Kinzigtal“ und OptiMedis gemeinsam „Ge-sundes Kinzigtal“ – mit einer provisorischen Geschäftsstelle, viel Mut und Enthusiasmus. Heute ist das Ge-sundheitsnetzwerk in Baden-Württemberg weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, war zum Beispiel jüngst Thema in einer der renommiertesten englischsprachigen Fachzeitschriften „Health Affairs“ mit dem Titel “From rural Germany, Integrated Care grows into a global Model”.
Von Anfang an haben Wissenschaftler untersucht, welchen Einfluss die Art und Weise der Versorgung in „Gesundes Kinzigtal“ auf die Gesundheit der Menschen in der Region hat. So traten zum Beispiel weniger Brüche bei Versicherten mit Osteoporose auf als andernorts und ein großer Teil der Mitglieder gab an, seit Beginn ihrer Teilnahme an der Integrierten Versorgung gesünder zu leben .

TELnet@NRW überzeugt Jury


MuM - Medizin und Mehr: Das intersektorale Projekt TELnet@NRW ist für den MSD-Gesundheitspreis nominiert. Das Bünder Ärztenetz MuM trug maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Großprojekts bei.

„Gemeinsam handeln. Kompetent behandeln.“ lautet das Motto des Innovationsfondsprojekts TELnet@NRW, dessen Ziel eine patientenzentriete Versorgung durch Telemedizin ist. Im Fokus stehen hierbei im ambulanten Sektor Patienten*innen mit infektiologischen Krankheitsbildern, denn Infektionen sind noch immer häufige Todesursachen - eine schnelle Diagnose und Therapie können lebensrettend sein.

Hilfe in der Pandemie:

Wer schnell handeln will, braucht gute Strukturen vor Ort


Eine Pandemie, wie wir sie zurzeit erleben, erfordert schnelles Handeln. Die Voraussetzung hierfür sind effiziente Strukturen, angepasst an die Bedürfnisse einer regionalen Bevölkerung. Gesundes Kinzigtal und Gesunder Werra-Meißner-Kreis, die regionalen Managementgesellschaften, an denen OptiMedis beteiligt ist, haben in dieser Krise schnell gehandelt und in kürzester Zeit verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung und das medizinische Personal in der Corona-Krise zu unterstützen.

Die nächste integrierte Versorgungsregion mitten im Ruhrgebiet?

OptiMedis entwickelt Konzept für „Bochum-Wattenscheid“


Wie lässt sich die städtebauliche Entwicklung mit einer sozialräumlich orientierten, gesundheitsfördernden und zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung auf Quartiersebene verknüpfen? Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept „Gesundes Wattenscheid“ machte im Gebiet der „Sozialen Stadt Wattenscheid“ den Anfang...

Strukturwandel wegen Kohleausstieg – Chance für mehr Gesundheit in der Lausitz?


Die Lausitz, das zweitgrößte deutsche Braunkohleabbaugebiet, steht durch den geplanten Ausstieg aus der Kohleförderung vor einer ungewissen Zukunft. Es gibt viele Ideen für eine Neuausrichtung – die Gesundheitsversorgung soll ein Schwerpunkt werden. Denn das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur plant den Aufbau einer „Modellregion Gesundheit Lausitz“ inklusive Gesundheitscampus und „Next Generation Hospital“, die ist im Koalitionsvertrag so vorgesehen.

ADA stellt sich der Digitalisierung


Erstmals Mitgliederversammlung als Online Meeting

Das Corona-Virus hat auch die Agentur Deutscher Arztnetze fest im Griff. Um einer Ansteckungsgefahr entgegen zu wirken, wurde die diesjährige Mitgliederversammlung am 06.03.2020 erstmalig in Form eines Online Meetings abgehalten. Alle Mitglieder konnten sich online zuschalten, die Mitgliederversammlung so, trotz Corona, stattfinden.

Ressort Netz-MVZ unterstützt Netze bei Gründung von MVZ


Frankfurt am Main, 21.09.2019 – Zu einem Seminar zur Vorbereitung der Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) durch Arztnetze hatte am Samstag das Ressort Netz-MVZ der Agentur deutscher Arztnetze seine Mitglieder nach Frankfurt am Main geladen. Im Rahmen der Veranstaltung informierten sich und diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus neun AdA-Mitgliedsnetzen über das Ob und Wie der MVZ-Gründung.

Aktuelles von unseren Mitgliedern

Ich hab den Grippeschutz! Du nicht?


Aufgrund der Corona-Pandemie befinden wir uns in einer Ausnahmesituation. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Eine Grippeimpfung kann helfen, vor allem in den Risikogruppen eine Zweit- bzw. Simultaninfektion mit dem Covid-19-Virus zu vermeiden. „Je weniger Patienten mit Fieber und Husten im Winter auf uns zu kommen, umso erfolgreicher werden wir die Corona-Krise bewältigen können“, erklärt Wolfgang Fischer, 1. Vorstand des Regensburger Ärztenetzes (RAEN).

Impfkampagne des Regensburger Ärztenetzes

Auf Grund der aktuellen Corona Situation muss der Infostand leider abgesagt werden!!

An den Samstagen, 24.10. und 31.10.2020, wird das Regensburger Ärztenetz am Neupfarrplatz in Regensburg auf die Grippeschutzimpfung aufmerksam machen. Das RAEN wird Flyer verteilen mit dem Slogan „Ich hab den Grippeschutz! Du nicht? Jetzt Impfen gehen.“ Für diese Flyer konnten Regensburger Personen gewonnen werden – von Hausärzten, Notfallmedizinern, Sozialpädagogen bis hin zu Pensionären. Eine Fotowand am Stand soll animieren, sich mit dem Slogan zu fotografieren und in den sozialen Medien zu posten, um so weitere Personen zum Impfen zu motivieren. Am Samstag, den 24.10, wird die Oberbürgermeisterin Frau Gertrud Maltz-Schwarzfischer den Impfstand gegen 14 Uhr besuchen.

Weltneuheit - Mammadiagnostik ohne Kompression


  • Spitzenmedizin für die Oberpfalz: Regensburger Praxis „DIE RADIOLOGEN“ setzt als erste weltweit auf neues Hightech Verfahren für die Diagnose von Brustkrebs
  • Der neue Brust-Computertomograph (Brust-CT) ermöglicht eine schmerzfreie, schnelle und strahlungsarme Untersuchung
  • Mit dem neuen Verfahren möchten die Fachärzte insbesondere Frauen ermutigen, die eine Brustuntersuchung aus Angst vor Schmerzen bislang ablehnen

Brust-CT-Referenzzentrum – Vorreiterpraxis stammt aus Regensburg

Den im Regensburger MediPark ansässigen Ärzten der radiologischen Praxis „DIE RADIOLOGEN“ ist der Coup gelungen: Seit Juli 2020 nutzen sie die Brust-Computertomographie als neues Hightech-Verfahren zur Brustdiagnostik. Ein Verfahren, das völlig ohne Kompression der Brust auskommt und Frauen eine bequeme und hochpräzise Untersuchung bietet. Wie mehrere Auszeichnungen bestätigen (u.a. Focus-Ärzte-Siegel, Siemens-Referenzzentrum Mammographie) hat sich die bereits 1937 gegründete Praxis mit zwei weiteren Standorten in der Oberpfalz über die Jahrzehnte auch überregional ihren exzellenten Ruf gefestigt. Benjamin Kalender, CEO von AB-CT – Advanced Breast-CT, dem aus Erlangen stammenden Hersteller des Brust-CTs, zeigt sich ebenfalls sehr erfreut: „Wir freuen uns, mit den RADIOLOGEN einen so renommierten Partner als Brust-CT-Referenzzentrum gefunden zu haben.“ Die Kooperationsverhandlungen wurden maßgeblich durch EXAMION begleitet, einen von Stuttgart aus agierenden spezialisierten Anbieter von digitalen Radiologielösungen, der als exklusiver Partner den Vertrieb des Brust-CT deutschlandweit koordiniert und ausführt.

AOK Auszeichnung mit "Silber"


Die AOK Bayern hat fünf Arztnetze in Bayern für herausragende Versorgungsqualität in der medizinischen Behandlung ausgezeichnet. Insgesamt 15 Qualitätsaspekte bei der Behandlung flossen in die Bewertung ein, darunter beispielsweise die leitliniengerechte Versorgung mit Medikamenten oder die Verhinderung von vermeidbaren Krankenhaus-Aufenthalten...

Impfpflicht gegen Masern ab 1. März 2020


Masernschutzgesetz bringt Änderungen für Ärzte und Medizinisches Praxispersonal

Für Menschen in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen gilt ab 1. März 2020 eine Impfpflicht gegen Masern. Das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz) sieht vor, dass Eltern vor Aufnahme ihres Kindes in eine Kindertagesstätte (Kita) oder Schule nachweisen müssen, dass das Kind gegen Masern geimpft oder bereits immun ist..

Corona Infektionen


Liebe Patienten,
aufgrund der aktuellen Corona-Infektionswellen bitten wir Sie, bei grippeähnlichen Symptomen zunächst in ihrer Arztpraxis oder bei der Servicenummer 116 117 der kassenärztlichen Vereinigung anzurufen, bevor Sie zu einer Arztpraxis gehen.

Liebe Netzwerkpartner,
wir stellen Ihnen aktuell Informationen auf unserer Sonderseite https://corona.gesundplus.de zur Verfügung. Die Netztag haben wir aufgrund der aktuellen Entwicklung abgesagt.