Herzlich Willkommen auf unserer Website! Die Agentur deutscher Arztnetze e.V. vertritt die Interessen der rund 400 Arztnetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland, unterstützt ihre Mitglieder auf dem Weg der Professionalisierung und tritt als Dienstleister für Vertrags- und Versorgungskonzepte auf. Die Netzagentur agiert in enger Zusammenarbeit und gemeinsam mit dem NAV-Virchow-Bund, dem Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands.

Digitalisierung in den Praxen gelingt durch gutes Management


Zum Thema Digitalisierung haben sich am vergangenen Wochenende die Vertreter des Ressorts "Digitalisierung" der Agentur deutscher Arztnetze zu Wort gemeldet. Anlass war eine Arbeitssitzung zum "3. Digitalisierungsgesetz" von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Die meisten Mitgliedsnetze der "Agentur deutscher Arztnetze" sind bereits nach § 87b SGB V zertifiziert. Die Anforderungen für diese Zertifizierung, die die Arztnetze hierfür zu erfüllen haben, beinhalten bereits Digitalisierungselemente, etwa die Führung elektronischer Patientenakten  und digitaler Datenaustausch beteiligter Netzpraxen. Damit gestaltet sich die Patientenversorgung in den Regionen dieser "87b-Netze" bereits professioneller, als dort, wo es solche Strukturen nicht gibt.

"Innovative Gesundheitsregion":

Wie die Integrierte Versorgung zur Regelversorgung wird


OptiMedis: Die Integrierte Versorung in Deutschland hat sich nicht so entwickelt, wie erhofft. Zwar gibt es einige Erfolgsprojekte, die zeigen, dass Kooperation und Integration mit einem Fokus auf Prävention, Gesundheitsförderung und -erhaltung tatsächlich zu mehr Gesundheit und Effizienz führen. Eine bundesweite Umsetzung scheint jedoch in weiter Ferne. Eine Gruppe renommierter Experten aus dem Gesundheitswesen will dies nun ändern. Gemeinsam mit weiteren Mitwirkenden hat eine 19-köpfige Autorengruppe ein umfassendes Konzept für „Innovative Gesundheitsregionen“ entwickelt und bringt es im Vorfeld der Bundestagswahl in die politische Diskussion ein. Das Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen, bedarfsgerechten, robusten und gleichzeitig fairen, integrierten Gesundheitsver-sorgung in einer wachsenden Zahl von Regionen und – in einer überschaubaren Zeit – als Regelversorgung für ganz Deutschland.

Pressemitteilung Agentur deutscher Arztnetze e.V.

Grippewelle 2020/21 plus Covid 19: vorausschauende Planung erforderlich


Die erste Covid 19 - Welle hat das deutsche Gesundheitssystem trotz in den Schubladen liegender Pandemiekonzepte etwas unvorbereitet getroffen. „Im Vergleich zu anderen Ländern hat Deutschland dennoch letztlich zu richtigen organisatorischen Maßnahmen gefunden, die uns bisher eine vergleichsweise milde Entwicklung von Covid 19 einbrachten, ohne dass die fast 10.000 Todesopfer und eine große Zahl von langfristig Geschädigten vergessen werden sollten“, stellt Dr. Thomas Schang, Vorsitzender der Agentur deutscher Arztnetze e.V. (Bundesverband der Ärztenetze), fest. „Unser System der ambulanten Versorgung durch Haus - und Facharztpraxen hat dabei die Hauptlast der Testungen getragen und sich als ein wesentliches Element zur Beherrschung der Pandemie bewährt.“

TELnet@NRW überzeugt Jury


MuM - Medizin und Mehr: Das intersektorale Projekt TELnet@NRW ist für den MSD-Gesundheitspreis nominiert. Das Bünder Ärztenetz MuM trug maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Großprojekts bei.

„Gemeinsam handeln. Kompetent behandeln.“ lautet das Motto des Innovationsfondsprojekts TELnet@NRW, dessen Ziel eine patientenzentriete Versorgung durch Telemedizin ist. Im Fokus stehen hierbei im ambulanten Sektor Patienten*innen mit infektiologischen Krankheitsbildern, denn Infektionen sind noch immer häufige Todesursachen - eine schnelle Diagnose und Therapie können lebensrettend sein.

Hilfe in der Pandemie:

Wer schnell handeln will, braucht gute Strukturen vor Ort


Eine Pandemie, wie wir sie zurzeit erleben, erfordert schnelles Handeln. Die Voraussetzung hierfür sind effiziente Strukturen, angepasst an die Bedürfnisse einer regionalen Bevölkerung. Gesundes Kinzigtal und Gesunder Werra-Meißner-Kreis, die regionalen Managementgesellschaften, an denen OptiMedis beteiligt ist, haben in dieser Krise schnell gehandelt und in kürzester Zeit verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung und das medizinische Personal in der Corona-Krise zu unterstützen.

Informationen zum Corona-Virus


Aus aktuellem Anlass hat unser Justiziar einige Informationen zum Umgang mit Corona nun auch aus Arbeitgebersicht zusammen gestellt. Das Ergebnis seiner Arbeit (bzw. seiner Kanzlei) dürfen wir Ihnen zum download zur Verfügung stellen.

ADA stellt sich der Digitalisierung


Erstmals Mitgliederversammlung als Online Meeting

Das Corona-Virus hat auch die Agentur Deutscher Arztnetze fest im Griff. Um einer Ansteckungsgefahr entgegen zu wirken, wurde die diesjährige Mitgliederversammlung am 06.03.2020 erstmalig in Form eines Online Meetings abgehalten. Alle Mitglieder konnten sich online zuschalten, die Mitgliederversammlung so, trotz Corona, stattfinden.

Auszeichnung Vorreiter der agilen Vernetzung und Digitalisierung


Auszeichnung der Gesundheitsnetzwerker Preise für Vorreiter der agilen Vernetzung und Digitalisierung

Unter dem Motto „Digital: Ist der Weg das Ziel?“ hätte in dieser Woche (17. – 18. März) im Berliner dbb forum der 15. Kongress für Gesundheitsnetzwerker stattfinden sollen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen musste auch hier eine Alternative gefunden werden. Denn jede und jeder Einzelne ist jetzt gefragt, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Ressort Netz-MVZ unterstützt Netze bei Gründung von MVZ


Frankfurt am Main, 21.09.2019 – Zu einem Seminar zur Vorbereitung der Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) durch Arztnetze hatte am Samstag das Ressort Netz-MVZ der Agentur deutscher Arztnetze seine Mitglieder nach Frankfurt am Main geladen. Im Rahmen der Veranstaltung informierten sich und diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus neun AdA-Mitgliedsnetzen über das Ob und Wie der MVZ-Gründung.

Infokampagne zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen: ARena


München, 19.11.2019 – Die Entstehung und Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen in Deutschland nachhaltig abwenden – dafür setzen sich die Vertreter von „ARena“ ein. Anlässlich der Weltantibiotikawoche der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Forschungsprojekt heute (19.11.2019) in München über Erfahrungen und erste Ergebnisse des Projektes informiert, um Antibiotika umsichtiger einzusetzen. Den 292 beteiligten Ärzten aus 12 bayerischen und 2 nordrheinwestfälischen Arztnetzen wurden dazu im Interventionszeitraum über 7 Quartale (Q4/2017-Q2/2019) eine Vielzahl an Maßnahmen angeboten, um die von ihnen betreuten etwa 80.000 Behandlungsfälle mit den hier untersuchten Indexerkrankungen (Atemwegserkrankungen, Ohrenschmerzen, Sinusitis, unkomplizierten Harnwegsinfekten) möglichst ohne Antibiotika zu versorgen bzw. diese nur nach kritischer Abwägung und mit Bedacht zu verordnen. Auch bei Patienten und in der Öffentlichkeit wurde mit verschiedenen Aktionen das Bewusstsein für die Bedrohung der öffentlichen Gesundheit durch Antibiotikaresistenzen geschärft.