Hilfe in der Pandemie:

Wer schnell handeln will, braucht gute Strukturen vor Ort


Eine Pandemie, wie wir sie zurzeit erleben, erfordert schnelles Handeln. Die Voraussetzung hierfür sind effiziente Strukturen, angepasst an die Bedürfnisse einer regionalen Bevölkerung. Gesundes Kinzigtal und Gesunder Werra-Meißner-Kreis, die regionalen Managementgesellschaften, an denen OptiMedis beteiligt ist, haben in dieser Krise schnell gehandelt und in kürzester Zeit verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung und das medizinische Personal in der Corona-Krise zu unterstützen. Die Maßnahmen variieren je nach dem Bedarf vor Ort. Sie zeigen, wie interventionsfähig eine Infrastruktur sein kann, die unabhängig von bürokratisch-langwierigen Entscheidungsprozessen, aber jeweils in Abstimmung mit dem ÖGD, den Kommunen, den Landkreisen, den Gesundheitsakteuren und den sozialen Einrichtungen tatsächlich handlungsfähig ist und auf das Gesundheitswohl der Bevölkerung ausgerichtet ist.

Gesundes Kinzigtal – Corona-Ambulanz, Abstrichstelle, telefonische Beratung

Bild Corona Ambulanz
Auf dem Foto (von links): Thomas Geppert (Bürgermeister von Wolfach), Janina Stunder (Gesundes Kinzigtal), Dr. Stephan Ziehms (Notfallpraxisbeauftragter), Martin Wetzel (MQNK) und Dr. Christoph Löschmann (Gesundes Kinzigtal) in den Räumen der geplanten Corona-Ambulanz. Foto: Patrick Merck

In Gesundes Kinzigtal wurden in kurzer Zeit verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Verbreitung des Virus zu unterdrücken, Ärzte zu unterstützen und Patienten zu helfen. So haben Gesundes Kinzigtal und das Ärztenetz MQNK gemeinsam mit den Notfallpraxisbeauftragten der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für den Standort Wolfach den Aufbau und Betrieb einer Abstrichstelle und einer Corona-Ambulanz für potenzielle Covid-19-Patienten organisiert. In der speziell ausgestatteten Corona-Ambulanz wurden Patienten mit Verdacht auf Atemwegsinfekten oder mit grippalen Symptomen nach Überweisung durch den Haus- oder Kinderarzt untersucht. Für ihre Leistungspartner hat die Geschäftsstelle zudem dringend benötigten Praxisbedarf wie Masken, Handschuhe, Schutzkleidung sowie Hände- und Flächendesinfektionsmittel beschafft und die Einrichtung einer Videosprechstunde unterstützt. Den Apotheken hat Gesundes Kinzigtal angeboten, Medikamentenfahrten zu übernehmen.

Mitglieder von Gesundes Kinzigtal und auch andere Interessenten hatten die Möglichkeit, am Telefon mit einer Ärztin über Sorgen, Ängste und Fragen bezüglich des Corona-Virus zu sprechen und Übungsvideos von den Trainern zu nutzen, während die Trainingsfläche der Gesundheitswelt geschlossen war.

Gesunder Werra-Meißner-Kreis – Videosprechstunde, Online-Kurse, Vermittlung von Hilfe

Der Gesunde Werra-Meißner-Kreis hat ein kostenloses Angebot für eine Videosprechstunde für Ärzte und andere Akteure im Gesundheitswesen verhandelt und allen Ärzten und Psychotherapeuten sowie anderen Netzwerkpartnern wie Hebammen oder Logopäden angeboten. Bei einer Gesundheitsberatungs-Hotline konnten sich sowohl Akteure aus dem Gesundheitswesen als auch die Bevölkerung informieren.

Veranstaltungen, Trainings und Kurse, z. B. für pflegende Angehörige, wurden digital angeboten und auch hier gab es wöchentliche Sportvideos zum Mitmachen und Rezepte für gesunde Snacks. Menschen, die Hilfe brauchten, und solche, die Hilfe anbieten wollten, konnten sich beim Gesunden Werra-Meißner-Kreis melden, und dort wurde die Hilfe koordiniert. Weil viele Menschen während der Pandemie von Einsamkeit betroffen sind, hat der Gesunde Werra-Meißner-Kreis Postkarten mit motivierender Grafik und Text verteilt, die z. B. an ältere Menschen (im Pflegeheim oder zu Hause) mit einem persönlichen Gruß verschickt werden konnten.

Ein anderes, wichtiges Anliegen war die Versorgung von ärmeren Menschen mit Lebensmitteln: Angesichts der Einstellung der „Tafel“-Angebote aus Sorge vor der Infektionsgefahr hat Gesunder Werra-Meißner-Kreis über einen gemeinnützigen Verein einen Antrag an die „Aktion Mensch“ gestellt und bewilligt bekommen, Lebensmittel einzukaufen und gemeinsam mit Freiwilligen an Bedürftige auszuliefern.

Weitere Informationen unter www.gesundes-kinzigtal.de und www.gesunder-wmk.de.

Aktuelles von unseren Mitgliedern

Ich hab den Grippeschutz! Du nicht?


Aufgrund der Corona-Pandemie befinden wir uns in einer Ausnahmesituation. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Eine Grippeimpfung kann helfen, vor allem in den Risikogruppen eine Zweit- bzw. Simultaninfektion mit dem Covid-19-Virus zu vermeiden. „Je weniger Patienten mit Fieber und Husten im Winter auf uns zu kommen, umso erfolgreicher werden wir die Corona-Krise bewältigen können“, erklärt Wolfgang Fischer, 1. Vorstand des Regensburger Ärztenetzes (RAEN).

Impfkampagne des Regensburger Ärztenetzes

Auf Grund der aktuellen Corona Situation muss der Infostand leider abgesagt werden!!

An den Samstagen, 24.10. und 31.10.2020, wird das Regensburger Ärztenetz am Neupfarrplatz in Regensburg auf die Grippeschutzimpfung aufmerksam machen. Das RAEN wird Flyer verteilen mit dem Slogan „Ich hab den Grippeschutz! Du nicht? Jetzt Impfen gehen.“ Für diese Flyer konnten Regensburger Personen gewonnen werden – von Hausärzten, Notfallmedizinern, Sozialpädagogen bis hin zu Pensionären. Eine Fotowand am Stand soll animieren, sich mit dem Slogan zu fotografieren und in den sozialen Medien zu posten, um so weitere Personen zum Impfen zu motivieren. Am Samstag, den 24.10, wird die Oberbürgermeisterin Frau Gertrud Maltz-Schwarzfischer den Impfstand gegen 14 Uhr besuchen.

Weltneuheit - Mammadiagnostik ohne Kompression


  • Spitzenmedizin für die Oberpfalz: Regensburger Praxis „DIE RADIOLOGEN“ setzt als erste weltweit auf neues Hightech Verfahren für die Diagnose von Brustkrebs
  • Der neue Brust-Computertomograph (Brust-CT) ermöglicht eine schmerzfreie, schnelle und strahlungsarme Untersuchung
  • Mit dem neuen Verfahren möchten die Fachärzte insbesondere Frauen ermutigen, die eine Brustuntersuchung aus Angst vor Schmerzen bislang ablehnen

Brust-CT-Referenzzentrum – Vorreiterpraxis stammt aus Regensburg

Den im Regensburger MediPark ansässigen Ärzten der radiologischen Praxis „DIE RADIOLOGEN“ ist der Coup gelungen: Seit Juli 2020 nutzen sie die Brust-Computertomographie als neues Hightech-Verfahren zur Brustdiagnostik. Ein Verfahren, das völlig ohne Kompression der Brust auskommt und Frauen eine bequeme und hochpräzise Untersuchung bietet. Wie mehrere Auszeichnungen bestätigen (u.a. Focus-Ärzte-Siegel, Siemens-Referenzzentrum Mammographie) hat sich die bereits 1937 gegründete Praxis mit zwei weiteren Standorten in der Oberpfalz über die Jahrzehnte auch überregional ihren exzellenten Ruf gefestigt. Benjamin Kalender, CEO von AB-CT – Advanced Breast-CT, dem aus Erlangen stammenden Hersteller des Brust-CTs, zeigt sich ebenfalls sehr erfreut: „Wir freuen uns, mit den RADIOLOGEN einen so renommierten Partner als Brust-CT-Referenzzentrum gefunden zu haben.“ Die Kooperationsverhandlungen wurden maßgeblich durch EXAMION begleitet, einen von Stuttgart aus agierenden spezialisierten Anbieter von digitalen Radiologielösungen, der als exklusiver Partner den Vertrieb des Brust-CT deutschlandweit koordiniert und ausführt.

AOK Auszeichnung mit "Silber"


Die AOK Bayern hat fünf Arztnetze in Bayern für herausragende Versorgungsqualität in der medizinischen Behandlung ausgezeichnet. Insgesamt 15 Qualitätsaspekte bei der Behandlung flossen in die Bewertung ein, darunter beispielsweise die leitliniengerechte Versorgung mit Medikamenten oder die Verhinderung von vermeidbaren Krankenhaus-Aufenthalten...

Impfpflicht gegen Masern ab 1. März 2020


Masernschutzgesetz bringt Änderungen für Ärzte und Medizinisches Praxispersonal

Für Menschen in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen gilt ab 1. März 2020 eine Impfpflicht gegen Masern. Das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz) sieht vor, dass Eltern vor Aufnahme ihres Kindes in eine Kindertagesstätte (Kita) oder Schule nachweisen müssen, dass das Kind gegen Masern geimpft oder bereits immun ist..